Ophtalmologie / Augenheilkunde

Bei der Augenheilkunde handelt es sich um eine medizinische und chirurgische Fachrichtung, die Sehstörungen und Funktionsstörungen der Augen sowie deren Anhangsorgane behandelt, wie beispielsweise der Augenlider, Drüsen und Tränenwege. Unsere aus Optikern, Chirurgen und Augenärzten bestehenden Teams heissen Sie in unseren Fachkliniken willkommen und stehen Ihnen im Rahmen von augenärztlichen Notfällen, Augenuntersuchungen, Nachuntersuchungen oder Beratungen für einen chirurgischen Eingriff kompetent zur Seite.

Die neue Augenklinik in Montchoisi ist dank modernster Technologien dazu in der Lage, sehr fortschrittliche diagnostische Verfahren sowie augenheilkundliche Behandlung durchzuführen. Sie verfügt über erstklassige Bildgebungsgeräte für Augenuntersuchungen (hier ist insbesondere das europaweit einzigartige FLEX-Bildgebungssystem zu nennen) sowie einen mit Femtosekundenlasern ausgestatteten Operationssaal für refraktive chirurgische Eingriffe.

Swiss Visio

Augenheilkundliche Notfälle

Zahlreiche Augenerkrankungen manifestieren sich ganz plötzlich oder beeinträchtigen die Lebensqualität dermassen, dass der Besuch einer Notfallsprechstunde gerechtfertigt ist. Ob plötzlicher Sehverlust (venöser oder arterieller Verschluss, Netzhautablösung usw.), Rötung (Bindehautentzündung, Gerstenkorn usw.) oder Schmerzen (Hornhauterkrankungen, Infektionen usw.) – zahlreiche Diagnosen und Behandlungen können in Frage kommen. Zögern Sie nicht, einen Spezialisten aufzusuchen.

Chronischer Grüner Star

Als Glaukom, auch Grüner Star genannt, werden eine Reihe von Augenerkrankungen bezeichnet, die mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergehen. Langfristig gesehen besteht in diesem Zusammenhang die Gefahr, dass letztendlich der Sehnerv geschädigt wird und es zu einem Sehverlust kommt. Diese Krankheiten entwickeln sich schleichend. Meistens treten bei den Betroffenen erst im fortgeschrittenen Stadium Schmerzen und Symptome auf. Dadurch erklärt sich die Notwendigkeit einer regelmässigen Überprüfung der Augen.

Der Grüne Star wird in der Regel zunächst mit Augentropfen behandelt, die dazu dienen, den Augendruck zu kontrollieren. Ist der Erfolg medizinischer Behandlungen nicht ausreichend, kann in den meisten Fällen anhand von Laserverfahren oder sogenannten „filternden Eingriffen“ eine Stabilisierung des Krankheitsverlaufs bewirkt werden.

Akuter Grüner Star

Ein akuter Grüner Star ist gegeben, wenn aufgrund einer plötzlichen Blockade nicht mehr ausreichend Flüssigkeit aus dem Auge abfliessen kann, was zu einem erhöhten Augeninnendruck führt. Letzteres verursacht in der Regel eine Rötung des Auges und geht mit einem Sehverlust sowie starken Schmerzen einher. Wenn ein derartiger Vorfall nicht zeitnah behandelt wird, kann es zu einem dauerhaften Sehverlust kommen. Behandelt wird in derartigen Fällen primär in Form einer Iridotomie, einer Laserbehandlung, die es ermöglicht, den natürlichen Filtrationsprozesses des Auges wiederherzustellen.

Bindehaut- und Hornhautentzündungen

Bei einer Konjunktivitis oder Bindehautentzündung handelt es sich um eine Entzündung der transparenten Membran, die die weisse Oberfläche des Auges bedeckt. Sie kann durch ein Virus, Bakterien oder eine Allergie verursacht werden und geht in der Regel mit einer Rötung des Auges, Schmerzen, Juckreiz oder Sekretabsonderungen einher.

Augeninfektionen können auch die Hornhaut betreffen und Hornhautgeschwüre oder Abszesse verursachen. Die Symptome sind ähnlich wie bei einer Bindehautentzündung, verursachen aber in den meisten Fällen eine Verringerung der Sehschärfe, Schmerzen und Lichtempfindlichkeit. Kontaktlinsenträger sind bevorzugt betroffen. Die Behandlungen richten sich danach, wie schwerwiegend die Infektion ist. Manchmal reichen Augentropfen aus, in anderen Fällen werden Antibiotikainjektionen verabreicht und im schlimmsten Fall muss eine Hornhauttransplantation vorgenommen werden.

Grauer Star (Katarakt)

Beim Grauen Star liegt eine Trübung der Augenlinse vor. In der Regel tritt diese Erkrankung naturgegeben altersbedingt auf, manche Menschen werden jedoch bereits damit geboren. Bei wieder anderen tritt der Graue Star im Zusammenhang mit Traumata oder der Verwendung kortikosteroidhaltiger Medikamente auf. Er manifestiert sich vor allem durch eine Verminderung der Sehschärfe. Oftmals werden zudem um Lichtquellen herum Lichthöfe (Halos) wahrgenommen, die Kontrastschärfe verringert sich und starkes Licht wird als blendend wahrgenommen.

Ein Grauer Star wird im Rahmen einer chirurgischen Operation behandelt, die in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden kann. Dabei wird die getrübte Linse mithilfe eines Ultraschallgeräts entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt.

Sekundärer Grauer Star (Nachstar)

Der sekundäre Graue Star tritt in der Regel einige Wochen oder Jahre nach einer Kataraktoperation auf. Es handelt sich um eine Trübung der Kapsel (des natürlichen Sacks, der den Grauen Star vor der Operation umgibt oder der Kunstlinse, wenn bereits eine Operation durchgeführt wurde), die sich mit der Zeit verdickt und zu trüben beginnt. Die Symptome ähneln denen des Grauen Stars: Es kommt insbesondere zu einer Verminderung der Sehschärfe und um Lichtquellen herum werden Halos wahrgenommen.

Behandelt wird anhand einer Kapsulotomie, einem einfachen Laserverfahren ohne Einsatz eines Skalpells.

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine chronische Erkrankung der Netzhaut, in deren Verlauf die Zellalterung der Makula – der zentralen Region der Netzhaut – zu einem Verlust des zentralen Sehvermögens führt. Bekannt sind die trockene und die feuchte Makuladegeneration – letztere kann sehr plötzlich auftreten. Sie manifestiert sich vor allem durch den Verlust des zentralen Sehfelds sowie in Form von Sehstörungen, die bewirken, dass die Betroffenen gerade Linien als wellenförmig wahrnehmen.

Die Behandlung ist von der Art der vorliegenden AMD abhängig. Intraokulare Injektionen sind beispielsweise eine Möglichkeit. In jedem Fall ist eine regelmässige Kontrolle notwendig.

Uveitis

Als Uveitis werden verschiedene entzündliche Erkrankungen der unterschiedlichen Strukturen des Auges bezeichnet. Sie können in jedem Alter auftreten und die Symptome sind je nach Ort und Ursache der Entzündung sehr unterschiedlich. Vor allem die folgenden Symptome manifestieren sich jedoch in der Regel: gerötete Augen, Augenschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Flecken im Sichtfeld sowie eine verminderte Sehkraft. Die häufigsten Ursachen sind Autoimmunerkrankungen (Arthritis, Morbus Crohn usw.) und chronische Infektionen (Tuberkulose, Windpocken usw.).

Die Behandlung erfolgt hauptsächlich in Form einer meist topischen entzündungshemmenden Therapie, ist jedoch vor allem von der Diagnose der zugrundeliegenden Ursache abhängig sowie der Behandlung der Grunderkrankung, die die Entzündung verursacht.

 

Ptosis und Epiphora

Als Ptosis wird ein ungewöhnliches Herabhängen des oberen Augenlieds bezeichnet. Oftmals wird auch von einem Hängelid gesprochen. Ptosis kann vererbt werden (angeboren sein) oder mehr oder weniger plötzlich auftreten. Es kommen viele unterschiedliche Ursachen in Frage und eine präzise Diagnose ist unerlässlich, um eine zugrundeliegende neurologische Erkrankung auszuschliessen und eine angemessene Behandlung einleiten zu können. Als Behandlung wird in der Regel ein chirurgischer oder kosmetischer Eingriff in Form einer Lidkorrektur (Blepharoplastik) gewählt.

Epiphora ist die medizinische Bezeichnung für Augen, die zu viel oder zu oft Tränenflüssigkeit absondern. Es handelt sich um eine extrem häufige Erkrankung, die sich im Alltag als sehr hinderlich erweist. Die Diagnose der Ursachen und ihrer Behandlung erfolgt in der Regel in mehreren Schritten. Oftmals werden künstliche Tränen eingesetzt oder die Tränenkanäle mit einer Kochsalzlösung ausgewaschen. In schwerwiegenden Fällen wird gegebenenfalls ein chirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen.

Refraktive Störungen

Eine klare Sicht ist für viele Alltagsaktivitäten unerlässlich. Sie wird durch die optischen Eigenschaften mehrerer Elemente des Auges ermöglicht, wie der Hornhaut und der Linse, die die Lichtstrahlen auf die Netzhaut fokussieren. Wenn diese Strahlen vor oder hinter der Netzhaut fokussiert werden, nimmt das Gehirn ein verschwommenes Bild wahr. In der Regel wird in diesem Zusammenhang von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus oder Altersweitsichtigkeit gesprochen – ab dem Alter von 40 Jahren können viele Menschen im Nahbereich nicht mehr scharf sehen. Diese Einschränkungen sind meist entweder durch eine Brille oder Kontaktlinsen oder durch eine sogenannte „refraktive“ Operation korrigierbar.

Ärzte

  • Wählen Sie eine Klinik ihrer Wahl um die vollständige Liste der Ärzte zu sehen

Therapeut

  • Wählen Sie eine Klinik ihrer Wahl um die vollständige Liste der Ärzte zu sehen