Die IPL-Therapie ist vor allem bei Funktionsstörungen der Meibomschen Drüsen angezeigt. Diese Drüsen, die sich am Rand der Augenlider befinden, produzieren die Lipidkomponente der Tränen, die für die Begrenzung der Verdunstung und die Aufrechterhaltung einer angemessenen Hydratation des Auges unerlässlich ist.
Die Behandlung richtet sich an Patienten mit:
- Trockenes Auge durch Verdunstung
- Chronische hintere Blepharitis
- Rosazea am Auge
- Periorbitale Teleangiektasien
- Wiederkehrende Styes
Die IPL-Therapie wird eingesetzt, um diese Drüsen zu stimulieren, ihre normale Funktion wiederherzustellen und die Entzündung zu verringern. Dies verbessert die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit und damit die Lebensqualität der Patienten, indem Rötungen und das Gefühl von Sand im Auge reduziert werden, der Komfort bei der Nutzung von Bildschirmen und Computern verbessert und der Bedarf an künstlichen Tränen verringert wird.
Die IPL-Behandlung wird auf der Grundlage einer Vorstudie, die von einem auf Hornhaut spezialisierten Augenarzt durchgeführt wurde, auf bestimmte Arten des trockenen Auges zugeschnitten.