Refraktive Chirurgie

Die refraktive Chirurgie ist eine seit über 35 Jahren bewährte Technik und umfasst alle Augenbehandlungen, mit denen Sehstörungen korrigiert werden können.
Nach dem Eingriff kann der Patient je nach gewählter Behandlungsart auf den täglichen Gebrauch von Brillen oder Kontaktlinsen verzichten.

Die refraktive Chirurgie eignet sich für alle Patienten ab 20 Jahren, deren Sehvermögen stabilisiert ist und die an Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus und/oder Alterssichtigkeit leiden.

Es gibt heute vier verschiedene Behandlungen (SMILE, Femto-Lasik, PRK, ICL-Implantat), wobei die für den Patienten am besten geeignete Behandlung bei der Beratung mit dem Arzt festgelegt wird.

Unsere Standorte für refraktive Chirurgie

Beau-Rivage
Eaux-Vives
La Providence
Valère
Zürich

Wir sind auf folgende Laserverfahren spezialisiert

Weiterführende Informationen zu den unterschiedlichen Augenlaser-Methoden

SMILE-Verfahren
Femto-LASIK-Verfahren
LBV-Verfahren
PRK-Technik
ICL-Technik

Das Prinzip des Augenlaserverfahrens 

Im Rahmen des Laserverfahrens tragen die hochenergetischen Lichtimpulse des Lasers einen Teil der Hornhaut ab, um deren Form und Krümmung so zu verändern, dass die Brechkraft – also die sogenannte Refraktion – korrigiert und die Fehlsichtigkeit behoben wird. 

Die refraktive Chirurgie ist eine bewährte Technik. Unter dem Begriff der refraktiven Chirurgie werden diejenigen Augenoperationen zusammengefasst, welche die Gesamtbrechkraft des Auges verändern und so konventionelle optische Korrekturen wie Brillen oder Kontaktlinsen ersetzen beziehungsweise zumindest deren benötigte Stärke deutlich reduzieren sollen. 

Für wen geeignet?

Bei Sehstörungen wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit bietet sich der Einsatz des Laserverfahrens grundsätzlich an. 

Ob ein Lasereingriff infrage kommt oder nicht, hängt unter anderem von der Dicke der jeweiligen Hornhaut ab und davon, ob die Hornhaut nicht infolge eines angeborenen Defekts zu weich ist. Die menschliche Hornhaut misst nämlich in der Mitte des Augapfels lediglich etwa einen halben Millimeter, am Rand ein bisschen mehr. Wichtig ist, dass bei einem operativen Eingriff, im Zuge dessen direkt in die Hornhaut geschnitten wird, eine etwa 300 Mikrometer dicke Hornhaut übrigbleibt. Dabei entsprechen 300 Mikrometer etwas mehr als der Hälfte der ursprünglichen Hornhautdicke. Diese Messwerte müssen unbedingt Beachtung finden, denn wenn zu viel Hornhaut abgetragen wird, dann kann es im Nachhinein zu Wundheilungsstörungen oder auch zu sogenannten Vorwölbungen kommen, welche eine Verschlechterung des Sehvermögens nachsichziehen. Und auch das Alter und eventuelle Vorerkrankungen des Patienten oder der Patientin spielen eine Rolle bei der Beantwortung der Frage, ob der Betroffene oder die Betroffene schlussendlich für das Augenlaserverfahren infrage kommt.  

Sinnvoll ist ein Lasereingriff im Erwachsenenalter und dann auch erst, wenn die Sehwerte des Patienten/der Patientin in den ein bis zwei Jahren vor dem geplanten Eingriff stabil geblieben sind, sich also nicht verändert haben. 

Weitere Ausschlusskriterien für eine Augenbehandlung unter Einsatz eines Lasers können eine akute Augenentzündung oder Trockene Augen sein. Denn diese refraktive Operationsmethode schwächt die Hornhaut. Liegen beim Patienten oder bei der Patientin Krankheiten, die mit Wundheilungsstörungen und Entzündungsreaktionen einhergehen, etwa Diabetes (Zuckerkrankheit), Autoimmun- oder Bindegewebserkrankungen, vor, dann sollte von einer Augenlaseroperation ebenfalls Abstand genommen werden. 

Hohe Erfolgsquote

Um auch ohne Kontaktlinsen oder Brille dauerhaft gut sehen zu können, lassen sich mittlerweile immer mehr Menschen ihre Augen lasern. Die Erfolgsquote des Laserverfahrens ist hoch – in den meisten Fällen ist das Ergebnis der Korrektur dauerhaft – und bei vielen Patienten und Patientinnen kann sich das Ergebnis des Eingriffs buchstäblich sehen lassen.

In den seltenen Fällen, in denen die Laserbehandlung nicht den gewünschten Erfolg erzielt hat, wird eine erneute Augenkorrektur mittels Laser empfohlen.

Allerdings ist das Laserverfahren am Auge nicht für jeden geeignet beziehungsweise es ist unabdingbar, dass vor einem möglichen Eingriff alle notwendigen Voruntersuchungen durch einen Spezialisten oder eine Spezialistin durchgeführt und alle Vor- und Nachteile detailliert erläutert und abgewogen werden. 

Behandlungen

Wichtig ist, dass für jede Sehstörung auf die dazu passende Behandlungsmethode beziehungsweise das richtige Laserverfahren zurückgegriffen wird. Es wird grundsätzlich zwischen den folgenden fünf Verfahren unterschieden: 

Ein operativer Eingriff mittels Laser am Auge erfolgt ambulant unter Verwendung lokaler Betäubung. Er dauert rund 30 Minuten. Der Patient oder die Patientin liegt dabei, während der Augenarzt beziehungsweise die Augenärztin hinter ihm/ihr sitzt. Das Auge, welches nicht behandelt wird, wird abgedeckt – gleichzeitig schaut der Patient/die Patientin mit dem zu behandelten Auge auf ein sogenanntes Fixierlicht. Damit die Position der Augen nachverfolgt und unbeabsichtigte Augenbewegungen effektiv ausgeglichen werden können, ist der Laser zudem mit einem entsprechenden System ausgestattet. 

Mithilfe von Lichtimpulsen trägt der Laser dann das vorberechnete Hornhautgewebe hochpräzise ab und korrigiert die jeweilige Fehlsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung.  

Nebenwirkungen 

Wie bei jeder anderen Operation kann es auch nach dem Augenlasern zu Nebenwirkungen in Form von Sandkörnern oder Lichtscheu kommen. Zur optimalen Wundheilung empfiehlt es sich, nicht ans Auge zu fassen beziehungsweise nicht daran zu reiben. Weitere unerwünschte Nebenwirkungen können Infekte sein, die medikamentös behandelt werden müssen. 

Kontrolluntersuchungen 

Auch im Falle einer Augenbehandlung via Laserverfahren gilt: Regelmässige augenärztliche Kontrolluntersuchungen zur Überprüfung, ob die Hornhaut sich stabilisiert hat, sind unabdingbar. 

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