In der Clinique de Valère setzt Dr. Michel Ribordy seit einigen Monaten eine innovative Technologie für die Implantation von Knie-Totalprothesen ein. Ihr Name? NextAR™. Die Spitzentechnologie kombiniert präoperative Bildgebung, Computerplanung und Augmented Reality während des Eingriffs. Konkret ermöglicht sie dem Chirurgen, Informationen in Echtzeit direkt über die Abbildung des Knies des Patienten zu visualisieren, zum Beispiel Ausrichtungsmarkierungen oder 3D-Modelle. Diese präzise Führung ermöglicht eine individuelle Anpassung der Prothesenimplantation an die Anatomie jedes einzelnen Patienten.
Reportage aus dem Operationssaal, wo menschliches Handeln und Präzision auf Augmented Reality treffen.
Diese Technologie ist sehr innovativ und sorgt für zusätzliche Präzision bei chirurgischen Eingriffen.
Durch den Einsatz eines präoperativen Scanners lassen sich alle notwendigen Knochenmarkierungen mit hoher Präzision ermitteln, um die Achse des operierten Bereichs wiederherzustellen und die Implantatposition an jede Körperform anzupassen.
Alle Schritte der Operation werden dank Augmented Reality vor dem Eingriff validiert: Sie liefert uns auf dem Computerbildschirm ein präzises Bild des Endergebnisses. Zu Beginn der Operation müssen wir daher etwa 10 Minuten darauf verwenden, die Datenerfassung abzuschliessen und die letzten Details millimetergenau anzupassen.
Mit dieser Technik kann das Implantat zur vollständigen Oberflächenerneuerung des abgenutzten Gelenks verwendet werden. Es handelt sich also um eine individuelle Implantation, die sich perfekt an die Anatomie jedes Einzelnen anpasst. Dadurch wird die richtige Spannung jedes Bandes wiederhergestellt und anschliessend eine optimale Muskelfunktion ermöglicht.
Neue Technologien kommen immer häufiger zum Einsatz und erhöhen die Präzision chirurgischer Eingriffe. Dies dürfte zu geringeren Schmerzen, einer leichteren Genesung und verkürzten Krankenhausaufenthalten führen.