Personalisierte Krebsimpfstoffe: Neue Strategien in der Krebstherapie
Die Forschung am Clinical and Translational Research Centre zeigt, wie Impfstoffe in Kombination mit Standardbehandlungen untersucht werden
Personalisierte Krebsimpfstoffe gewinnen in der Onkologie zunehmend an Bedeutung. In einer aktuellen Übersichtsarbeit wird betont, dass ihr volles Potenzial nicht isoliert, sondern in Kombination mit Standardtherapien wie Chemotherapie, Strahlentherapie oder Immun-Checkpoint-Inhibitoren untersucht wird.
Die Impfstoffe zielen darauf ab, das Immunsystem gezielt für Tumorzellen zu sensibilisieren und das Ansprechen auf bestehende Therapien zu unterstützen. Gleichzeitig können Standardbehandlungen die Immunantwort modulieren, indem sie beispielsweise Antigene freisetzen oder die Mikroumgebung des Tumors beeinflussen.
Lana Kandalaft, Chief of Clinical and Translational Research, und ihr Team im Swiss Medical Network sind an der Forschung beteiligt und testen auf wissenschaftlicher Basis neue Strategien zur Integration personalisierter Impfstoffe in multimodale Behandlungsansätze.
Fortschritte in der Genomik, KI-gestützte Antigenauswahl und neue Plattformen wie mRNA, Peptide oder Lipid-Nanopartikel treiben diese Forschung voran. Die Studien zielen darauf ab, den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu erweitern und die potenziellen Anwendungsmöglichkeiten von personalisierten Krebsimpfstoffen besser zu verstehen.
Personalized cancer vaccines and their integration with standard of care modalities - ScienceDirect