Viele Menschen leiden gerade in der kalten Jahreszeit unter Migräneattacken – und nicht selten scheinen diese intensiver oder häufiger aufzutreten. Doch warum ist das so, und welche Massnahmen können Betroffene ergreifen, um Attacken zu verhindern? Laut Neurologin Daniela Damaske, Expertin für Kopfschmerzerkrankungen, spielen vor allem Wetterwechsel, Lichtmangel und veränderte Alltagsgewohnheiten eine zentrale Rolle.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche typischen Winterauslöser Migräneattacken verstärken, wie Patienten vorbeugend handeln können – von Ernährung über Bewegung bis zu Tageslicht – und welche medikamentösen sowie nicht-medikamentösen Therapien nachweislich wirksam sind.
Meteorologische Faktoren werden von Patienten häufig als bedeutsame Auslöser für Migräne wahrgenommen. Studien zeigen, dass Schwankungen von Temperatur und Luftdruck signifikant mit einer erhöhten Attackenhäufigkeit verbunden sind, wobei auch Föhnwetterlagen eine relevante Rolle spielen.
Im Winter gelten wie in anderen Jahreszeiten folgende allgemeine Regeln zur Vorbeugung von Migräne:
Obwohl die medizinische Forschung in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung neuer und hochwirksamer Medikamente zur Behandlung von Migräne gemacht hat, ist diese neurologische Erkrankung bislang unheilbar.
Die effektivste Behandlung besteht in einer Kombination individuell angepasster Therapiemethoden. Wichtige Ansätze sind: