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20.04.2026

Klinische Forschungsinfrastruktur in Privatkliniken: Eine Perspektive

Die Ausweitung der klinischen Forschung über akademische Spitäler hinaus auf private Spitäler verändert die Art und Weise, wie neue Therapien getestet und umgesetzt werden. Traditionell waren Universitätskliniken und öffentliche Spitäler die Haupttreiber der klinischen Forschung, doch private Spitäler sind zunehmend in der Lage, einen bedeutenden Beitrag zu dieser Landschaft zu leisten.

Diese von Laetitia Rossier, Tiia Snäkä, Michele Graciotti, Miriam Hernandez, Oscar Matzinger, Jacques Bernier und Lana Kandalaft im Journal of Translation Medicine 1 veröffentlichte Perspektive untersucht die Möglichkeiten und die Komplexität der Einrichtung einer klinischen Studieneinheit in einem privaten Umfeld und zeigt Strategien zur Durchführung innovativer Studien und zur Durchführung hochwertiger, patientenzentrierter Forschung auf.

Laetitia Rossier

Director of clinical trial unit

Tiia Snäkä

Michele Graciotti

Director of clinical development

Miriam Hernandez Bailon

Prof. Dr. med. Oscar Matzinger

Medizinische Angelegenheiten und Koordination
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Prof. Dr. med. Oscar Matzinger ist seit 2025 Mitglied der Generaldirektion von Swiss Medical Network und als für Medizinische Angelegenheiten und Koordination tätig. Er ist medizinischer Leiter der Radio-Onkologie innerhalb der Gruppe und spielt eine Schlüsselrolle in der strategischen Entwicklung der medizinischen Exzellenz innerhalb des Netzwerks.

Neben seiner Führungsrolle ist Prof. Matzinger Professor of Practice an der ETH Zürich, was sein starkes Engagement für Ausbildung und Innovation an der Schnittstelle von klinischer Medizin und akademischer Forschung widerspiegelt.

Er engagiert sich auch aktiv in nationalen Initiativen zur Krebsbehandlung, als Präsident der Waadtländer Liga gegen Krebs und als Vizepräsident der Schweizerischen Gesellschaft für Radioonkologie.

Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Radioonkologie und als klinischer Leiter verbindet Prof. Matzinger medizinische, akademische und organisatorische Aufgaben, um die Patientenversorgung zu verbessern und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken.

Dr. med. Jacques Bernier

Chief Science Officer

Lana Kandalaft

Chief of Clinical and Translational Research

Private Spitäler können zwar anfängliche Herausforderungen im Zusammenhang mit der Infrastruktur, der Einhaltung von Vorschriften und der Qualitätssicherung bewältigen, sie bieten aber auch wichtige Vorteile, wie z. B. eine schnellere Entscheidungsfindung, schlankere Verwaltungswege und Effizienz bei der Einleitung und Durchführung von Studien, und das alles bei Einhaltung der gleichen Vorschriften.

In diesem Beitrag untersuchen Experten für klinische Forschung die praktischen Erwägungen für die Einrichtung klinischer Studien in privaten Gesundheitseinrichtungen. Sie untersuchen insbesondere die Kernkomponenten der Infrastruktur für die klinische Forschung, die für eine erfolgreiche Umsetzung erforderlich sind (Abb. 1), die damit verbundenen operativen und regulatorischen Herausforderungen sowie die potenziellen Vorteile für Patienten und Anbieter.

Besonderes Augenmerk wird auf den Kontext der personalisierten Medizin gelegt, wo die rasche Entwicklung sehr gezielter und komplexer therapeutischer Ansätze flexiblere Forschungsmodelle erfordert.

Die Ausweitung der Studientätigkeit auf die private klinische Praxis kann daher nicht nur eine strategische Chance darstellen, sondern auch ein wesentlicher Schritt sein, um sicherzustellen, dass die Fortschritte in der translationalen Forschung effizient und gerecht für die Patienten bereitgestellt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass private Spitäler indem sie sich als ergänzende Partner zu akademischen Einrichtungen positionieren, ein effizientes und schnelles Umfeld für von der Industrie gesponserte Studien bieten können, was letztlich das breitere Forschungsökosystem bereichert. Am wichtigsten ist, dass diese Entwicklungen die Verwirklichung der personalisierten Medizin ermöglichen, bei der innovative, individualisierte Therapien, insbesondere in der Onkologie, direkt auf die Patienten zugeschnitten und an sie abgegeben werden können, wodurch das Versprechen der Präzisionsmedizin in reale klinische Ergebnisse umgesetzt wird.

 

Referenz

Rossier L, Snäkä T, Graciotti M, et al. Klinische Forschung in privaten Krankenhäusern: eine Perspektive. J Transl Med. 2026;24:151. doi:10.1186/s12967-025-07542-8

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