close search

Wie können wir Ihnen helfen?

Top-Suchen

Stellen
Radiologie
Physiotherapie
Onkologie
Lernende
Leitung
Gynekologie
Ergotherapie
Radiotherapie
Mrt
Neurologie
Neurochirurgie
  • Home
  • Blog
  • Wie KI die Früherkennung von Makuladegeneration verändert
20.08.2026

Wie KI die Früherkennung von Makuladegeneration verändert

Künstliche Intelligenz verändert die Augenheilkunde grundlegend. Dr. Aude Ambresin, Augenärztin bei Swiss Visio Montchoisi in Lausanne, hat der Zeitschrift «Schweizer Familie» einen Einblick in ihre Praxis gewährt. Wie wird KI in die Netzhautdiagnostik integriert? Und was bedeutet das für die Patienten?

Die Herausforderung: Hunderte von Bildern, sehr wenig Zeit

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine der Hauptursachen für Sehverlust bei älteren Menschen. Bei frühzeitiger Erkennung spricht sie gut auf eine Behandlung an. Die Diagnose stützt sich insbesondere auf die OCT, eine Lasertechnik, die präzise Bilder der verschiedenen Schichten der Netzhaut liefert. Pro Auge sind mehrere Dutzend Bilder erforderlich, was ein beträchtliches Datenvolumen darstellt, das manuell analysiert werden muss.

Die Lösung: eine Analyse in Sekundenschnelle

Hier kommt die KI ins Spiel. Dr. Ambresin nutzt eine Anwendung des Berner Start-ups RetinAI, die alle OCT-Bilder in rund dreißig Sekunden analysieren kann. Das System identifiziert pathologische Anzeichen, misst das Flüssigkeitsvolumen in jeder Netzhautschicht und erstellt strukturierte Berichte.

Die Entscheidung liegt weiterhin beim Arzt. „Dank der KI-Analyse spare ich wertvolle Zeit, die ich meinen Patienten widmen kann“, erklärt Dr. Ambresin. Die Diagnose liegt weiterhin vollständig in der Verantwortung des Arztes.

Was das für die Patienten bedeutet

Schnellere Ergebnisse, mehr Zeit für die Sprechstunde und präzisere Nachsorge. Dr. Ambresin hofft auf die Entwicklung von Programmen, die nicht nur den aktuellen Zustand der Netzhaut analysieren, sondern auch das Fortschreiten der AMD vorhersagen können. Dies würde es ermöglichen, genau zum richtigen Zeitpunkt einzugreifen – weder zu früh noch zu spät.

KI als Unterstützung, nicht als Ersatz


Der Einsatz von KI in der Augenheilkunde verdeutlicht einen umfassenderen Wandel in der Medizin. Algorithmen übernehmen sich wiederholende analytische Aufgaben, sodass sich Ärzte auf das konzentrieren können, was Maschinen nicht leisten können: Empathie, klinische Erfahrung und individuelle Beratung.

Swiss Visio ist eines der Zentren, die aktiv an dieser Entwicklung beteiligt sind.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der «Schweizer Familie»

  • Home
  • Blog
  • Wie KI die Früherkennung von Makuladegeneration verändert