Von Dr. med. André Kugener
Wer eine Einladung zur Darmkrebsvorsorge erhält, steht häufig vor einer konkreten Frage: Soll ich einen Stuhltest machen oder mich direkt für eine Darmspiegelung entscheiden?
Beide Methoden verfolgen dasselbe Ziel: Darmkrebs möglichst früh zu erkennen. Sie unterscheiden sich jedoch im Ablauf, im Aufwand und in ihrer Aussagekraft.
Beim Stuhltest wird eine kleine Stuhlprobe auf nicht sichtbare Blutspuren untersucht. Solche Blutspuren können ein Hinweis auf Polypen oder andere Veränderungen im Darm sein.
Vorteile des Stuhltests:
Wichtig zu wissen: Fällt der Test auffällig aus, wird zur weiteren Abklärung eine Darmspiegelung empfohlen.
Bei der Darmspiegelung (Koloskopie) wird die Schleimhaut des Dickdarms direkt untersucht. Dadurch können Veränderungen, Polypen oder frühe Krebsstadien erkannt werden.
Vorteile der Darmspiegelung:
Zu beachten: Vor der Untersuchung muss der Darm vorbereitet werden. Die Untersuchung findet in einer spezialisierten Praxis oder Klinik statt.
In der aktuellen Videoreihe erklärt Dr. André Kugener vom Ärztezentrum Ostermundigen, wie die Teilnahme abläuft und welche Möglichkeiten den Teilnehmenden zur Verfügung stehen.
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