Von Dr. Rahel Sahli, Endokrinologin, Ärztezentrum Ittigen
Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Libidoverlust – viele Männer schieben diese Beschwerden auf Stress oder das Älterwerden. Dabei kann dahinter auch ein Testosteronmangel stecken. Was sind die typischen Zeichen? Wann sollte man zum Arzt? Und was kann man erwarten?
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Symptome typisch sind, wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon. Es beeinflusst Muskelmasse, Knochendichte, Libido, Stimmung, Energie und Stoffwechsel. Ein Mangel – medizinisch «Hypogonadismus» genannt – kann verschiedene Ursachen haben: Erkrankungen der Hoden oder der Hirnanhangsdrüse, aber auch Übergewicht, chronische Erkrankungen oder das natürliche Altern. Der Testosteronspiegel beginnt bei Männern bereits ab dem 35. Lebensjahr langsam abzusinken.
Was eine Therapie leisten kann: Verbesserung von Libido, Energie, Stimmung, Muskelmasse und Knochendichte – wenn der Mangel die Ursache der Beschwerden ist. Was sie nicht ist: ein Jungbrunnen, ein Leistungsbooster oder ein Ersatz für einen gesunden Lebensstil.
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