Bärn-Netz: Swiss Medical Network stärkt die Gesundheitsversorgung im Grossraum Bern und eröffnet die vierte integrierte VIVA-Versorgungsregion
Genolier, 10. August 2026 – Swiss Medical Network baut sein Modell der integrierten Versorgung mit dem Bärn-Netz im Grossraum Bern weiter aus. Ab dem 1. September 2026 bringt dieses neue Netzwerk Hausärzte, Fachärzte, Spezialisten, Gesundheitseinrichtungen und weitere Partner zusammen, um die Koordination der Behandlungs- und Versorgungswege zu stärken und eine Versorgung anzubieten, die möglichst genau auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnitten ist.
Kompetenzen bündeln
Nach dem Réseau de l’Arc, Rete Sant’Anna und Aare-Netz ist Bärn-Netz das vierte regionale Netzwerk für integrierte Versorgung, das vom Swiss Medical Network entwickelt wurde. Es entstand in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten, Pflegekräften und Gesundheitseinrichtungen der Region.
Wie in den drei bereits operativen Regionen basiert das Modell auf zwei untrennbaren Säulen: der Koordination der Versorgung zwischen den Netzwerkpartnern und einem speziell für diese Organisation konzipierten Versicherungsprodukt. Im Grossraum Bern ist Bärn-Netz das einzige integrierte Versorgungsnetzwerk, das diese beiden Dimensionen vereint.
Die Region nimmt ihren operativen Betrieb am 1. September 2026 auf. Ab dem 1. Januar 2027 wird in der Region das alternative Versicherungsprodukt VIVA in Zusammenarbeit mit Visana angeboten.
«Die integrierte Versorgung entsteht gemeinsam mit den Gesundheitsfachkräften der Region. Mit Bärn-Netz bündeln wir die Kompetenzen aller Beteiligten, um die Versorgung besser zu koordinieren und den Weg der Patientinnen und Patienten zu erleichtern», erklärt Fabrice Zumbrunnen, Delegierter des Verwaltungsrates von Swiss Medical Network.
Ein Netzwerk nah an der Bevölkerung
Zum Start besteht das Bärn-Netz aus neun Hausarztpraxen und medizinischen Zentren mit insgesamt 28 niedergelassenen Ärzten in Ostermundigen, Ittigen, Bümpliz, Schönburg, Gümligen, Zollikofen und Münsingen. Dank der sich ergänzenden Kompetenzen seiner Partner wird das Netzwerk den Schwerpunkt auf die Grundversorgung legen und den gesamten Versorgungsprozess von der Hausarztmedizin bis zur hochspezialisierten Medizin koordinieren.
Das Bärn-Netz umfasst auch den Siloah-Verbund mit seinem Schwerpunkt für Geriatrie, Langzeitpflege und Spitex-Leistungen, sowie die Privatklinik Siloah in Gümligen mit Fokus Orthopädie und Chirurgie, Swiss Visio Siloah und die Residenz Talgut.
In der weiteren Entwicklung sollen schrittweise neue Partner eingebunden werden, um somit das Modell der integrierten Versorgung im Grossraum Bern auszuweiten. Dies wird insbesondere die Entstehung neuer Lösungen in der Altersmedizin in den Bereichen Prävention, Betreuung chronischer Erkrankungen und «Hospital@Home» in Partnerschaft mit dem Siloah-Verbund ermöglichen.
«Die Herausforderungen, vor denen unser Gesundheitssystem steht, können nicht mehr von einer einzigen Einrichtung bewältigt werden. Bärn-Netz schafft einen Rahmen für die Zusammenarbeit, der es ermöglicht, die Kompetenzen aller Beteiligten zum Wohle der betagten Patientinnen und Patienten besser zu koordinieren», ergänzt Martin Gafner, Präsident des Stiftungsrats der Stiftung Siloah.
Leitung von Bärn-Netz
Die Leitung von Bärn-Netz übernehmen Florian Rossiaud-Fischer, Direktor der Ärztezentren Bern, Barbara Hager, Direktorin der Privatklinik Siloah, und Sophia Scherschel, stellvertretende Direktorin der Privatklinik Siloah. Unterstützt von einem medizinischen Lenkungsausschuss werden sie eng mit allen Partnern des Netzwerks zusammenarbeiten, um die Koordination zwischen den verschiedenen Akteuren zu stärken, nachhaltige Strukturen zu entwickeln und eine gemeinsame Kultur der integrierten Versorgung innerhalb des Netzwerks zu fördern.