Das ist die bekannteste Form. Impfungen, mit dem Rauchen aufhören, sich bewegen, sich ausgewogen ernähren, weniger Alkohol – all das kann verhindern, dass eine Krankheit überhaupt erst entsteht.
Dieser Beitrag ist Teil unserer Serie zur Internationalen Woche der Patientensicherheit 2026 zum Thema nichtübertragbarer Krankheiten. Alle Beiträge der Woche finden Sie hier: Blog-Seite.
Prävention beginnt im Alltag: wenn Sie sich bewegen, ausgewogen ernähren, auf das Rauchen verzichten oder sich impfen lassen. Diese Basis wirkt lange vor dem nächsten Arzttermin.
Daneben gibt es gezielte Untersuchungen – etwa eine Blutdruckmessung, eine Mammographie oder einen Stuhltest. Sicher wird Prävention jedoch erst, wenn die Untersuchung zum richtigen Zeitpunkt erfolgt, das Ergebnis geprüft und ein auffälliger Befund verlässlich weiterverfolgt wird.
Darum geht es am ersten Tag der Patientensicherheitswoche.
Je nachdem, ob Sie gesund sind, ein erhöhtes Risiko haben oder bereits mit einer Diagnose leben, wirkt Prävention unterschiedlich:
Das ist die bekannteste Form. Impfungen, mit dem Rauchen aufhören, sich bewegen, sich ausgewogen ernähren, weniger Alkohol – all das kann verhindern, dass eine Krankheit überhaupt erst entsteht.
Manche Risiken oder Erkrankungen lassen sich entdecken, bevor Sie überhaupt etwas spüren – zum Beispiel ein erhöhter Blutdruck oder die ersten Anzeichen von Krebs. Je früher das gelingt, desto mehr Möglichkeiten gibt es, frühzeitig gegenzusteuern.
Wenn bereits eine Erkrankung besteht – etwa Diabetes oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung – geht es darum, Folgeschäden zu verhindern. Regelmässige Kontrollen, eine gut abgestimmte Medikation und eine strukturierte Nachsorge machen hier den Unterschied.
Das ist die am wenigsten bekannte, aber genauso wichtige Form von Prävention. Sie schützt Sie davor, unnötig untersucht oder behandelt zu werden. Dazu gehört, eine Untersuchung kritisch zu hinterfragen, wenn der Nutzen unklar ist, regelmässig zu prüfen, ob alle verschriebenen Medikamente wirklich noch nötig sind, und gemeinsam mit Ihnen zu entscheiden, wenn Nutzen und Risiko einer Massnahme nah beieinanderliegen.
Denn mehr Medizin bedeutet nicht automatisch mehr Sicherheit.
Die Schweizer EviPrev-Empfehlungen zeigen, welche Untersuchungen abhängig von Alter, persönlichem Risiko und aktuellem Wissensstand sinnvoll sind.
Drei Beispiele, die viele Menschen betreffen:
Eine Untersuchung ist erst der Anfang. Sicherheit entsteht durch einen klaren Ablauf: Risiko erkennen, gemeinsam besprechen, dokumentieren, Zuständigkeit festlegen, Ergebnis nachverfolgen und den nächsten Schritt sicherstellen.
Falls Sie demnächst einen Vorsorgetermin haben, können Ihnen diese Fragen helfen, das Gespräch aktiv mitzugestalten:
Gerade die letzte Frage wird oft vergessen – dabei gehört sie genauso zu guter Vorsorge wie die anderen vier: Es geht nicht um möglichst viel, sondern um das Richtige für Sie.
Rauchstopp-Beratung – stopsmoking.ch
Sucht Schweiz – suchtschweiz.ch
Gesundheitsförderung Schweiz – gesundheitsfoerderung.ch
Herz-Kreislauf-Test – swissheart.ch
Psychische Gesundheit – wie-gehts-dir.ch
Schweizer Präventionsempfehlungen – eviprev.ch